Business Punk

Magazin für moderne Jungunternehmen

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen voran, auch in Firmen jeder Größe. Mittlerweile werden die digitalen Pioniere der Zukunft auch in Wettwerben prämiert, so zum Beispiel bei WE DO DIGITAL der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Über solche Möglichkeiten berichtet das Journal Business Punk. Das zweimonatlich erscheinende Hamburger Wirtschafts- und Lifestylemagazin des Gruner & Jahr Verlags hat den Anspruch, jungen Geschäftsleuten eine Medienplattform zu bieten, die thematisch einer nunmehr anspruchsvollen digitalen Generation gerecht wird. Doch hält es, was es verspricht?

Grundsätzlich beschäftigt sich das Portal unter anderem mit Fragen wie: Womit wurden junge CEOs erfolgreich, und haben sie überhaupt langfristige Chancen? Wie verbringen sie ihre Freizeit in Startup-Großstädten wie Berlin und Hamburg? Mit anderen Worten: Was spielt sich überhaupt ab in der Lebenswelt junger Geschäftsleute aus der Digital- und Marketingwelt?

Dabei informiert das Medienportal über den neuesten Stand im Bereich Modetrends, Kultur- und Karrieretipps, aber auch humorvollen Netzfunden, wie den neuesten PR-Stunts, deren gedankliches Konzept „out of the box“ ist. Rubriken wie „Inspiration“ und „Querdenker“ geben Denkanstöße für Beruf, Geschäftsideen und modernen Lifestyle, und zwar in der zwanglosen und unverbindlichen Form, wie sie für die Kreativbranche notwendig sind.

Themen out of the box

Gleichzeitig vermittelt das Magazin Impressionen aus der Szene, beispielsweise mit Anekdotensammlungen zu Start-Ups aus Berlin-Mitte, oder skurrilen Geschäftsideen, wie dem „Cat Cuddling“ des irischen Unternehmens Just Cats. Hierbei geht es darum, die Katzen von Auftraggebern den ganzen Tag zu streicheln, und zwar mit Gespür für den Habitus von Katzen, sowie mit sanften Händen. So etwas gibt es nun wirklich! Ferner berichtet die Zeitschrift über Neuigkeiten, wie Folgende: Facebook spezialisiert seine Algorithmen auch auf Suizidbekämpfung spezialisiert, indem Chatverläufe auf verdächtige Abläufe überprüft werden. Oder: Experten fordern in der philosophischen Frage des bedingungslosen Grundeinkommens, die vollautomatisierten Maschinen von morgen zu besteuern. All das sind Beispiele, auf denen der neuartige Zuschnitt des Magazins liegt.

Extraordinäres Medium und Publikum

Ein Highlight ist, dass es der Leserschaft Insider-Einblicke in die Werdegänge außergewöhnlicher Personen gibt, und ihre abseits des Tellerrandes stehenden Ideen beleuchtet. Auf diese Weise verschafft es Inspirationen dazu, etwas Neues außerhalb der bisherigen Lebenswelt zu wagen.

Daher lässt sich bei näherem Blick sagen, dass Business Punk tatsächlich dem selbstproklamierten Ziel gerecht wird, ein anspruchsvolles Publikum zu informieren, und zu unterhalten. Vielleicht könnte es sogar zu einem Leitmedium der Jungunternehmen-Szene aufsteigen. Letztendlich spricht auch die Auflagenstärke von immerhin gut 35.000 Exemplaren für sich und zeigt, dass sich die Philosophie hinter dem Blatt mit der ihres Auditoriums deckt: Eine ausgefallene Idee in unkonventionellem Design, das eine Marktnische für sich entdeckt, sie erfolgreich besetzt hat, und somit neues Terrain erkundet.

2018-05-02T17:12:25+00:00